Inklusive Schule

Regionale Beratungs- und Unterstützungszentren

Sowohl die Bildungsregion als auch die Regionalen Landesämter für Schule und Bildung haben das Ziel, die Qualitätsentwicklung der Schulen zu unterstützen. Dazu wurden landesweit die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule (RZI) eingerichtet. Diese haben den Auftrag erhalten, in Kooperation mit den kommunalen Trägern und im Landkreis aktiven Bildungsakteuren regionale Inklusionskonzepte zu erarbeiten. Die gemeinsame Entwicklung regionaler Inklusionskonzepte ist ein wichtiger Baustein bei der Sicherstellung einer landesweit vergleichbaren sonderpädagogischen Qualität an Schulen. Ziel ist es, allen Schülerinnen und Schülern Chancengleichheit zu gewähren, unabhängig von ihrem regionalen Lebensmittelpunkt. Das Regionale Inklusionskonzept soll Handlungsoptionen für die Umsetzung der Inklusion bereithalten.

Die Schulen im LK Vechta haben sich auf den Weg gemacht, Inklusion bestmöglich umzusetzen und dabei aufgrund der unterschiedlichen Herausforderungen bereits einen großen Fundus an Konzepten, Schulgestaltungsmöglichkeiten und Unterrichtsmaterial erarbeitet. Die Zusammenführung dieser Erkenntnisse und Materialien sowie die Erarbeitung verbindlicher Standards schaffen Orientierung und Handlungssicherheit.

Dies soll im AK „Inklusive Bildung“ der Bildungsregion vertiefend bearbeitet werden. Eine Möglichkeit wäre, den geplanten „Fachtag Inklusion“ als Start-up-Veranstaltung für das Regionale Inklusionskonzept zu gestalten. Über den Fachtag hinaus sollen Arbeitsgruppen zur Weiterarbeit gebildet werden.

Kontaktmöglichkeiten für Schulen, schulisches Personal und Studienseminare, Eltern bzw. Erziehungsberechtigte sowie Schülerinnen und Schüler

Anfrage über das Onlineportal B&U

Kurze Anfragen mit Möglichkeit der direkten Beantwortung sind auch telefonisch oder per E-Mail möglich.

Ansprechpartnerinnen:

Claudia Schmelzer (RLSB)

(Claudia.Schmelzer@rlsb-os.niedersachsen.de ; 04441 9997984)

Ina Medeke (RLSB)

(Ina.Medeke@rlsb.niedersachsen.de ; 04441 9997983)

Bridges

Das Projekt BRIDGES - Brücken bauen, Zusammenarbeit initiieren und gestalten der Qualitätsoffensive Lehrerbildung der Universität Vechta besteht aus drei Bausteinen.

Baustein 1: Werkstatt Inklusion

Im Rahmen der ersten Förderphase wurden Qualitätsmerkmale für gute inklusive Praxis in Schule und Unterricht entwickelt, dabei wurden zudem inklusive Lernumgebungen entwickelt und erforscht.

Im Rahmen der zweiten Förderphase steht nun der Wissenstransfer im Fokus.

Baustein 2: Werkstatt Digitalisierung in inklusiven Settings

Innerhalb dieses Teilprojekts findet eine fächer- und institutionenübergreifende Zusammenarbeit bei der Erforschung neuer Strukturen und Strategien im Umgang mit Digitalisierung in inklusiven Kontexten statt.

Baustein 3: elektronisches Kompetenzentwicklungsportfolio (eKEP)

In diesem Baustein wurden Plug-Ins für die elektronische Portfolioarbeit sowie die Grundkonzeption für ein elektronisches Kompetenzentwicklungsportfolio (eKEP) entwickelt. Beide Tools werden nun in die Lehrer*innenausbildung implementiert und weiter ausgebaut.